Verstehen – Populismus

Verstehen: Warum Menschen sich dem Populismus zuwenden
Ein Erklärungsversuch

Was bewegt Menschen dazu, sich populistischen Parteien, Gruppen und Politikern zuzuwenden? Das Phänomen »Populismus« gab es zu allen Zeiten. Doch wie kommt es, dass heute die Empfänglichkeit für die einfachen populistischen Slogans in vielen Ländern gleichzeitig gestiegen ist? An einer verfehlten Politik auf nationaler Ebene allein kann es offenbar nicht liegen. Das Phänomen ist nicht national begrenzt. Auch die Kritik an der Europäischen Union scheint nur ein Aspekt neben anderen zu sein, sonst bliebe die Entwicklung auf Europa beschränkt. Überhaupt scheint es nicht nur um Politik zu gehen, sondern um mehr. Offensichtlich ist etwas im Gange, das tiefer reicht. Dieses »mehr« zu verstehen zu versuchen lohnt sich – erstens um in entsprechenden Diskussionen bei aller Klarheit in der Sache dem Gegenüber menschlich zugewandt zu bleiben und zweitens um die eigene Verfassung in diesen ›ver-rückten‹ Zeiten ehrlich wahrzunehmen.

Die Welt – wie ein zerbrochener Spiegel

Populistische Parolen bedienen die wachsende Sehnsucht nach Einfachheit, Klarheit, Eindeutigkeit und Verständlichkeit. Das hat Anziehungskraft!

Die Welt ist komplex, ja geradezu unbegreiflich geworden. Das ist nicht leicht auszuhalten. Im Vorwort zu seinem 2017 posthum erschienen Buch die »Metamorphose der Welt« bringt der Soziologe Ulrich Beck diese Wahrnehmung so auf den Punkt: »Die Welt ist aus den Fugen. Nach Ansicht vieler Zeitgenossen trifft das in beiden Bedeutungen des Wortes zu: Ihre äußere Ordnung ist zerbrochen, ihr innerer Zusammenhalt verloren gegangen. Wir irren ziel- und orientierungslos umher, argumentieren  für und wider. Die eine Feststellung jedoch, auf  die wir uns jenseits aller Unterschiede und über alle Kontinente hinweg zumeist einigen können, lautet: ›Ich begreife die Welt nicht mehr.«[1]

Neue Möglichkeiten – neue Überforderungen

Die Entwicklungen, die zu Verunsicherung und Überforderung führen, sind vielfältig und vielschichtig. Einige Beispiele mögen genügen:

Die Welt als Dorf. Das Dorf als Welt.
Die weltweiten wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Verflechtungen haben sich verdichtet. Sie prägen direkt die individuelle Alltagserfahrung. Das Individuum kann von zuhause aus an weltweiten Prozessen und Entwicklungen teilhaben. Man muss seine Stadt oder sein Dorf nicht verlassen, um Kosmopolit zu sein. Zugleich begibt sich das Individuum in ein Geflecht von Abhängigkeiten, das es nicht mehr durchschaut und erst recht nicht steuern kann. Besonders schmerzhaft erlebten viele diese globale Verstricktheit 2007 im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise. Sie verloren hierzulande ihr Erspartes, weil in den USA der Häusermarkt kollabierte. Nicht weniger unbegreiflich ist es mancher Belegschaft, wenn ihr Betrieb zwar schwarze Zahlen schreibt, aber dennoch geschlossen wird, weil er für einen fernen Investor nicht mehr ist als Verfügungsmasse für übergeordnete Pläne.

Paradox der transparenten Intransparenz.
Die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien ermöglichen, die Ereignisse des Weltgeschehens im Großen wie im Kleinen nahezu in Echtzeit mitzuverfolgen und mitzuerleben. Der Zugang zu Informationen ist so groß wie nie zuvor in der Weltgeschichte. Doch die Fülle der Informationen erschwert auch das Verstehen. Die Nutzeroberfläche digitaler Medien ist einfach und bedienungsfreundlich geworden. Die Zusammenhänge unter der Oberfläche aber werden immer komplexer und unbegreiflicher. Wir erleben das Paradox der transparenten Intransparenz.

Die Manipulierbarkeit einer virtualisierten Welt.
Die digitalen Medien und Kommunikationsmittel ermöglichen uns eine neue, immens erweiterten Blick auf die Welt. Doch dieser Blick ist mehr und mehr medial vermittelt. Der Radius unserer persönlichen konkreten Erfahrungen bleibt lokal begrenzt und erweitert sich allenfalls über Reisen. Was wir darüber hinaus von Welt erfahren, wissen wir über Medien. Damit steigt die Manipulierbarkeit unserer Weltwahrnehmung. Die Erfahrung, dass Nachrichten gefälscht und Bilder technisch manipuliert sind, ist geeignet, das Grundvertrauen in den Wahrheitsgehalt des Übermittelten zu erschüttern.

Verlust einer ordnenden Zentralperspektive.
In der globalisierten Welt erfahren wir Pluralität in einer neuen Dimension: Pluralität der Kulturen, Pluralität der Sinnzusammenhänge, Pluralität der Sichtweisen und Meinungen. Pluralität und Unübersichtlichkeit ist zur Alltagserfahrung geworden. Das Individuum ist mit einer Vielfalt von Wahrnehmungen, Weltanschauungen, Positionen, Wahrheitsansprüchen konfrontiert, von denen für sich betrachtet viele plausibel und nachvollziehbar erscheinen mögen, sich aber dennoch zuwiderlaufen oder gar fundamental widersprechen. Die Welt erscheint als Fülle von Puzzle-Teilen, die kein Gesamtbild ergeben.

Das Gefühl – Kompass im Wirrwarr des Vielen

Wo Verunsicherung herrscht und Orientierung fehlt, wenn nicht mehr klar ist, was man wem glauben kann, wenn differenzierte Argumentation und der Verweis auf Fakten Kopf und Herz nicht mehr erreichen, erscheint das eigene Gefühl der verlässlichste Kompass. Denn es ist das spürbare, ›faktisch‹ vorhandene Gefühl, das einem niemand nehmen oder in Abrede stellen kann.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Von jeher sind Emotionen wichtige Orientierungsgeber. Emotionen sind gespeicherte Erfahrungen, sie bewegen uns und treiben uns an. Sie sind Teil unseres Denkvermögens und helfen uns Situationen einzuschätzen und Entscheidungen zu treffen. Ihre Bedeutung für unser Leben ist kaum zu überschätzen. Wenn diese Bedeutung gerade seit einigen Jahrzehnten verstärkt in den Fokus der Aufmerksamkeit kommt, dann hat das seinen Grund: In einer freien, pluralen und offenen Gesellschaft ist das Individuum mehr denn je genötigt, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Es hat dafür eine Fülle von Möglichkeiten und Informationen zur Verfügungen, die es gar nicht mehr überblicken kann. Und es muss die Entscheidungen in einer sich rasant verändernden Welt oft unter Zeitdruck treffen. Je höher die Informationsflut steigt und je größer der Zeitdruck ist, desto stärker ist die Neigung, intuitiv zu entscheiden. Das individuelle Gefühl wird zum Seismograf und zum Kompass persönlicher Orientierung.

Die Folgen: Überforderung – Ohnmachtsgefühle – Abstiegsängste

Angesichts der zunehmenden Schwierigkeit, sich in der Gegenwartswelt zu orientieren, wächst das Gefühl der Verunsicherung. Die Medialisierung der Weltwahrnehmung gibt dieser Verunsicherung zusätzlich Nahrung. Viele fühlen sich überfordert. Aus der Erfahrung, in weltweite Zusammenhänge verstrickt zu sein, die man selber nicht steuern kann, macht sich ein Gefühl der Ohnmacht breit. Wer am unteren Ende der Einkommenskala steht, fühlt sich darüber hinaus leicht auch abgehängt. Aber auch in der Mittelschicht ist Unbehagen zu spüren. Abstiegsängste kursieren. In seinem Buch »Abstiegsgesellschaft« beschreibt der Soziologe Oliver Nachtwey das Gegenwartsgefühl als das Gefühl, das einen überkommt, wenn man versucht, eine Rolltreppe gegen deren Laufrichtung nach oben zu steigen. »Aus der Gesellschaft des Aufstiegs und der sozialen Integration ist« – so die Hauptthese von Nachtweys Buch – »eine Gesellschaft des sozialen Abstiegs, der Prekarität und Polarisierung geworden.«[2] Zur Verdeutlichung seiner These beschreibt er verschiedene Entwicklungen: die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses, der Rückbau sozialstaatlicher Sicherungen, das Anwachsen des Prekariats und das Schrumpfen der Mittelschicht.

Wenn der Problemlöser zum Teil des Problems wird:
die schwierige Lage der Politik

All dies weckt erhöhte Erwartungen an die Politik. Sie ist als Ordnungsmacht gefragt. Doch für eine Politik, die im nationalen Maßstab agiert, wird Steuerung und Regulierung immer schwieriger. Gegenüber einer globalisierten Wirtschaft mit ihren weltweit agierenden Konzernen und Banken ist die nationale Politik ins Hintertreffen geraten. Die Bevölkerung erlebte die politische Krisenintervention nach dem Zusammenbruch der Finanzmärkte in erster Linie als eine Rettung gerade jener Banken, die die zentralen Mitverursacher der Krise waren. Die dahinter stehende Logik wurde breiten Teilen der Bevölkerung ebenso wenig einsichtig wie die Zusammenhänge, die zur Krise geführt hatten.

Je transnationaler die Herausforderungen werden, desto schwieriger wird es für die einzelnen Staaten, nationale Lösungsstrategien zu entwickeln. Die großen globalen Herausforderungen können nur durch transnationale Vereinbarungen und Strategien bewältigt werden. Doch die geeigneten Systeme und Instrumentarien hierfür sind erst ansatzweise entwickelt. Fatalerweise entsteht für viele der Eindruck, dass die transnationalen Mechanismen politischen Handelns die nationale und regionale Politik zusätzlich hemmen.

Eine weitere Machtverschiebung findet statt durch den Fortschritt der Wissenschaften und die zunehmende Angewiesenheit der Politik auf Expertenwissen, das zu hinterfragen und zu prüfen sie selbst kaum in der Lage ist.

Die sich steigernde Komplexität erschwert es zunehmend, politische Prozesse und Entscheidungen zu vermitteln und plausibel zu machen. Der immer wieder zu hörende Vorwurf, Politik habe sich von den Bürger/innen entfernt, ist die Resonanz dieser Entwicklung.

In vielfacher Weise macht sich ein gewisses Unbehagen breit, das der Soziologe Heinz Bude so beschreibt: »Man vertraut nicht auf die eigene Kraft im Kollektiv, sondern misstraut dem teuflischen System. Die Angehörigen der Misstrauensgesellschaft fühlen sich in einem geschlossenen System allseitiger Abhängigkeit gefangen, dessen Teile aber kein vernünftiges Ganzes ergeben, sondern jeweils durch selbstsüchtige Willkür und bloße Zufälligkeit bewegt sind. Gegen diese ungeheure Haltlosigkeit der Welt richtet sich die universelle Empörung, die sich mal an diesem, mal an jenem Gegenstand entzündet. Es ist Ausdruck eines Unbehagens in der Welt, das sich weder zur Weltverneinung noch zur Weltbejahung entschließen kann.«[3]
Populisten unserer Tage machen sich dieses Unbehagen zunutze zur Verbreitung ihrer rückwärtsgewandten utopischen Ideen. Sie versprechen, dass alles so einfach sein könnte, wenn man nur wieder zurückkehren würde zum Nationalstaat, zu übersichtlichen Strukturen, zu traditionellen Rollenmustern und Familienkonstellation. Dies alles sei möglich, wenn man die Eliten davonjagen und die Macht wieder in die Hände des Volkes legen würde, wenn man Grenzen schließe, wieder Ordnung schaffe und klare Orientierung gebe. Das Versprechen des Populismus ist die Herstellung von Identität in der Gesinnungsgenossenschaft des Volkes. Die Störer dieser Heilsutopie sind schnell ausgemacht: die Vertreter des sogenannten ›Establishments‹ und jene, die man dem Volk nicht zurechnet, seien es Zuwanderer, Flüchtlinge, Muslime oder andere. Populisten machen Stimmung gegen die angeblichen Störer, sie schüren Ängste, Ressentiments und bisweilen gar Hassgefühle.

Mit Peter Graf Kielmannsegg lässt sich der Populismus »als eine Strategie politischer Mobilisierung verstehen, die den repräsentativ-demokratischen Dialog in einer bestimmten Weise pervertiert, ihn in sein Gegenteil verkehrt. Der Populist tritt nicht in ein Gespräch mit dem Bürger ein, er erklärt sich zum Sprecher des Volkes. Sprecher des Volkes kann nur sein, wer sich mit ihm eins weiß. Es geht um Konsonanz, nicht um Dialog. Und Konsonanz stellt sich her als wechselseitige Bestärkung der Vorurteile – jenes Meinens also, das gegen jedes Argument abgeschirmt ist. Kurz gefasst: Populistische Mobilisierung unter Ausschaltung des Verstandes ist Programm der populistischen Strategie.«[4]

Was der Attraktivität der Populisten entgegensetzen?

Zunächst erscheint es hilfreich zu unterscheiden: zwischen einerseits den Verunsicherten, die Orientierung und Beheimatung suchen, und andererseits jenen, die sich diese Suchbewegung zunutze machen zur Propagierung ihrer populistischen Parolen und ihrer rückwärtsgewandten Utopien. Es nützt wenig und wäre falsch, jene schlecht zu reden, die den einfachen Antworten populistischer Propaganda etwas abgewinnen können. Ihnen ist anders zu begegnen als den Wortführern, die Unmut und Ängste schüren oder gar Menschen bzw. Menschengruppen gegeneinander aufbringen.

Die Auseinandersetzung mit Populisten führt in ein Dilemma. Denn einerseits ist es wichtig, sachlich zu bleiben, um sich nicht auf die Spirale emotionaler Aufheizung einzulassen. Andererseits ist es ein Kennzeichen populistischer Propagandisten, dass sie sich durch Fakten und Sachargumente kaum überzeugen lassen.

Wichtige und überaus hilfreiche Tipps für die Auseinandersetzung mit populistisch agierenden Diskutant/innen finden sich auf dieser Seite unter dem Menüpunkt »Diskutieren«. Sie brauchen an dieser Stelle nicht wiederholt zu werden.

Mindestens ebenso wichtig ist es aber auch, die Sorgen und Ängste derer wahrzunehmen, die sich aus dem Gefühl eines Unbehagens heraus populistischen Parteien, Gruppen und Politiker/innen zuwenden. Wie können wir mit diesen Personen ins Gespräch treten?

Grundsätzlich:
Wenn Populisten verstärkt Zulauf finden, ist dies immer auch der Hinweis auf bestehende Missstände. So ist der Einsatz für Friede und Gerechtigkeit, aber auch für Menschenwürde und gesellschaftliche Teilhabe immer noch der wirksamste Weg, Populisten den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Im Gespräch:

  1. Es ist wichtig, herauszuspüren, was den anderen bewegt, welche Emotionen und Gefühle, Erwartungen und Ängste in den vorgetragenen Sachargumenten zum Ausdruck kommen.
  2. Empathie und Konfrontation schließen sich nicht aus. Sich in die Gefühlslage anderer hineinversetzen zu können, heißt noch lange nicht, ihr lediglich beizupflichten. Es ist wichtig, das Gegenüber mit meiner eigenen Gefühlslage und Meinung zu konfrontieren, gerade auch dann, wenn sie im Kontrast steht zu der des Gesprächspartners bzw. der Gesprächspartnerin Auch wenn dies in sachlicher Art geschehen sollte, ist Sachlichkeit nicht mit Emotionslosigkeit zu verwechseln. Die sachliche Artikulation eigener Emotionen und Motivationen ist hier gerade wichtig. Denn sie ermöglicht es beiden Gesprächspartnern auf das einzugehen, was ihre eigentlichen Beweggründe sind für das, was sie auf der Sachebene vorgetragen.
  3. Ein wichtiges Gesprächselement kann es sein, den/die Gesprächspartner/in zu einem Per-spektivwechsel einzuladen. Wie stellt sich z. B. die Situation für einen Flüchtling dar? Wie für eine/n politische/n Verantwortungsträger/in?
  4. Für das Gespräch erscheint es hilfreich, mit dem Gegenüber positive, Hoffnung stiftende Zukunftsbilder zu entwickeln, von dem zu erzählen, was einem selbst Mut macht, Rechenschaft zu geben von der eigenen Hoffnung, möglichst authentisch, lebensnah, konkret, persönlich.
  5. Wo möglich sollte man die Gesprächspartner darin unterstützen, sich selbst als Akteure und nicht nur als Leidende zu verstehen, und ihnen helfen, selbst Lösungswege für ihre Probleme zu erkunden und ins Handeln zu kommen.
  6. Dabei ist es wichtig, bei den vermuteten Stärken des anderen anzusetzen, kompetenzorientiert zu kommunizieren, nicht defizitorientiert.

Über das Gespräch hinaus:
Im konkreten Umfeld, in der Familie, im Freundeskreis in der Nachbarschaft, überall dort, wo Begegnung mehr ist als vereinzeltes Gespräch, besteht die Möglichkeit, über das Gespräch hinaus Gelegenheiten zu eröffnen für konkrete Teilhabe und Mitgestaltung.

Abschließend

Diese Hinweise können die sachliche politische Auseinandersetzung selbstredend nicht ersetzen. Es gibt nun einmal unterschiedliche politische Richtungen und Positionen. Sie sind Ausweis einer lebendigen Demokratie. Die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit sind gewaltig. Einfache Lösungen gibt es nicht. Um tragfähige Konzepte für eine Zukunft in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit ist zu ringen. Dabei brauchen globale Probleme weltpolitische Antworten. Einzuklagen ist allerdings eine Debattenkultur, die andere nicht herabsetzt, persönlich beschädigt oder verletzt. Wo diese Linie überschritten wird, gilt es klare Kante zu zeigen.

Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm, Leiter der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Fotos: Branz

[1] Ulrich Beck, Die Metamorphose der Welt, Berlin 2017, S. 11.
[2] Oliver Nachtwey; Abstiegsgesellschaft; Frankfurt 2016; S. 8.
[3] Heinz Bude, Das Gefühl der Welt, München 2016, S. 17.
[4] FAZ vom 13. Februar 2017, Nr. 37, 6.